CDU steht zur SüdringverlängerungMontag, den 23. Januar 2012 um 08:13 Uhr
Zur Debatte über die Verlängerung des Südrings eine Stellungnahme des Stellv. Bezirksbürgermeisters Peter Diekmann: "Seit über einem Jahrzehnt beschäftigen sich die Bezirksvertretung und die Verwaltung mit der Verlängerung des Südrings. Um die Größenordnung richtig darzustellen, geht es jedoch eher um eine Verschwenkung der Brockhagener Straße auf die Kreuzung Südring–Gütersloher Str in einem nur zweistreifigen Ausbaustandard. Dieser Durchstich bedeutet eine wesendliche Entlastung des Verkehrs in Ummeln, auf der Sommerstraße und im Gebiet Kupferhammer. Dazu hat die Stadt Bielefeld auf der Trasse schon Grundstücke erworben und Häuser abreißen lassen. Wir haben diese Planung mit der Beharrlichkeit, die bei solchen Projekten geboten ist, verfolgt (siehe A33). Jetzt wollen die Eigentümer des Brackweder Hofes Ihr Hotel erweitern, was wirtschaftlich bestimmt richtig ist. Dies soll aber genau auf der Trasse der zukünftigen Entlastungsstraße erfolgen. Es ist richtig, dass Grundstück gehört den Eigentümern des Brackweder Hofes. Es ist aber genau so richtig, dass dieses Grundstück kein Bauland ist. Die Bielefelder Verwaltung meint, sie kann auf die Straße verzichten. (Woher kommt denn nun der plötzliche Sinneswandel? Lobbyarbeit?) Ist eine Umwandlung in Bauland denn so einfach möglich ? Was sagen wir demnächst den anderen Brackwedern, die auf eine ähnliche Möglichkeit schon lange warten müssen? Ja, man kann vielleicht auf die Straße verzichten, aber erst, wenn nach Fertigstellung der Ortsumgehung Ummeln alle Tatsachen dies belegen. Bis heute ist noch nicht einmal die endgültige Finanzierung der A33 gesichert, geschweige denn die Finanzierung der Ortsumgehung Ummeln. Bis zum Baubeginn wird es also noch einige Wahlen im Bund und Land geben. Somit kann sich die Bewertung dieser Südring-Trasse noch nachhaltig ändern. Fakt ist, bis heute bilden sich in den Hauptverkehrszeiten Schlangen von Ummeln bis zum Brackweder Hof. Wir sind gewählt, um die Interessen aller Brackweder Bürger wahrzunehmen. Es geht darum, dass Allgemeinwohl zu vertreten und nicht für Interessen Einzelner jahrelange Planungen über Bord zu werfen! Darum kann unserer Meinung nach dieser Planung zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufgegeben werden. Wir wollen beim kleinsten Gegenwind keine Rolle rückwärts machen! Wir fordern darum die Verwaltung und die Eigentümer des Brackweder Hofes auf, gemeinsam eine Planung zu machen, die eine Option der Trasse offen hält und trotzdem die Erweiterung des Brackweder Hofes ermöglicht. Dies ist auf dem großen Grundstück sicher möglich! Hier ist von allen Seiten Kreativität gefordert und nicht das Umfallen der Ortspolitiker! Wir wollen die Straßen-Option solange offen halten bis der Verkehr über die A33 nach Steinhagen rollt und wir dann sehen, wie die verkehrliche Situation im Bereich Südring/Gütersloher Str./Ostwestfalendamm aussieht."
Foto: Westfalen Blatt
|
Zusätzliche Informationen |





