Vorstandswahlen bei der CDU

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Die CDU Brackwede kam im Clubhaus des VfL Ummeln zusammen, um einen neuen Stadtbezirksvorstand zu wählen.Vorsitzender Carsten Krumhöfner freute sich, dass viele Mitglieder den Weg nach Ummeln gefunden hatten: „Nach der letzten Veranstaltung in Quelle wollen wir nun versuchen, häufiger dezentral vor Ort in den Stadtteilen zu sein!“ Er berichtete über die vergangenen zwei Jahre der Vorstandsarbeit und bedauerte, dass trotz der Erfolge im Bund und Land, es leider in Bielefeld und Brackwede nicht gelungen sei, für die Mehrheiten zu sorgen, die es ermöglicht hätten, einen Bundes- oder Landtagsabgeordneten aus Bielefeld zu stellen. Die notwendigen Vorbereitungen für die Europawahl seien indes angelaufen. „Wir wollen Birgit Ernst ordentlich Schwung mit auf den Weg ins Europarlament geben,“ so der Vorsitzende zuversichtlich. Ebenso stimmte er die Anwesenden auf die Kommunalwahlen im Jahre 2020 ein: „Bielefeld und Brackwede werden unter Wert regiert. Wir müssen den Menschen ein klares Angebot als Alternativen zur rot-grünen Politik machen.“ Vor allem in den Bereichen Mobilität, Sicherheit und Wohnungsbau zeige sich das eklatante Versagen des Bielefelder OB´s und seiner Ratsmehrheit. „Eine einspurige Artur-Ladebeck-Str. hängt den Süden vom Rest der Stadt ab. Wir wollen keine Verbotspolitik - Angebote für den ÖPNV müssen verbessert werden.“

Im Anschluss wurde der 41-jährige Verlagsgeschäftsführer einmütig für zwei weitere Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Ihm zur Seite als stellvertretende Vorsitzende stehen weiterhin Rechtsanwalt Vincenzo Copertino (50) und Bankangestellte Ursula Varnholt (49). Neuer Schriftführer wurde Marcel Kaldek, sein Stellvertreter ist Andre Schicht. Angelika Sandow wurde als Mitgliederbeauftragte wiedergewählt. Als Beisitzer komplettieren Christian Bornemann, Karl-Uwe Eggert, Sabriye Ildan, Elisabeth Krögel, Tim Pollvogt, Manuela Schalk und Ralf Sprenkamp den Vorstand.

Nach den Wahlen gab Stadtkämmerer Rainer Kaschel einen Überblick über die Finanzlage der Stadt Bielefeld. Diese habe sich in den letzten Jahren zwar verbessert. „Wir sehen Licht am Horizont,“ so der Kämmerer. Allerdings seien die Gefahren eines Eintrübens der Wirtschaft und einer Verschlechterung des Zinsniveaus für Kredite erkennbar. Daher dürfe die Haushaltsdisziplin nicht aus den Augen verloren werden. Zudem informierte er über die Digitalisierung des Rathauses. „Bielefeld ist im Bereich E-Government mit führend in NRW,“ so Rainer Kaschel erfreut. Viele Dienste seien bereits online abwickelbar. Z.B. im Bereich der Sperrmüllabholung sei dies schon sehr weit fortgeschritten. Auch gehöre Bielefeld zu den wenigen Kommunen, die das Bezahlsystem PayPal eingeführt hätten.